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Vorbereitungen für den Bau eines Spielplatzes für die Kinder getroffen



Erstes Zwischenfazit

Nun sind drei Tage vergangen, seit wir in Tiwi angekommen sind. Allein die Hinreise ist kaum in Worte zu fassen.

Um genauer zu sein, könnten wir, das sind Musti, Harry, Jamal und Silvio, ein Buch darüber schreiben! 😀

Los ging es am Montag, als wir um 5 Uhr morgens am Düsseldorfer Flughafen eintrafen. Zunächst waren wir happy, spontan auf den 07:40-Uhr-Flug umgebucht zu werden. Aufgrund des Schneechaos‘ in Istanbul haben wir uns um 14 Uhr (!) entschlossen, komplett umzubuchen und über Amsterdam und Nairobi nach Mombasa zu fliegen.

1. Fail: Mustis und Silvios Koffer verblieben in Amsterdam.

2. Fail: Wir mussten für unsere Spenden (!) 100$ „Steuern“ zahlen. Roberto und Nicole, welche einen Tag vorher eintrafen, ebenfalls. Das käme schließlich allen Kenianern zu Gute. Na, klar. Ist auf keinen Fall in die Tasche der Zöllner gewandert …

3. Fail: Silvios Drohne, die tolles Filmmaterial unseres Aufenthaltes liefern sollte, wurde in Nairobi einkassiert, da unbemannte Flugkörper in Kenia nur eingeführt werden dürften, sofern eine Erlaubnis bestehe. Komisch, letztes Jahr gab es keine Probleme.

4. Fail: Als die Koffer nun zwei Tage später in Mombasa eintrafen, das gleiche Spiel. Alle vier Koffer wurden von den Zöllnern vor Ort ausgekippt. Darunter zu einem großen Teil gespendete Fußballschuhe, u.a. von unserem Schirmherren Leon Goretzka, Gonzalo Castro, Naldo, Collin Quaner, Aziz Bouhaddouz (…). Wieder umgerechnet 80€ Backschisch. Es ist wirklich schwer, dabei die Ruhe zu bewahren. Und umso unverständlicher, dass diese Leute so reagieren, nachdem man ihnen ausführlich erklärt, dass wir ihre Landsleute mit diesen Spenden unterstützen.

Das war nur eine sehr reduzierte Wiedergabe der Geschehnisse auf der Hinreise … 🙈

Als wir dann endlich, nach insgesamt 34 Stunden, in Tiwi ankamen, machten wir uns gleich an die Arbeit. So suchten wir einen geeigneten Platz für einen Brunnen, dessen Bau noch am gleichen Tag eingeleitet wurde.

Am Mittwoch trafen dann auch die letzten Vereinsmitglieder ein, so dass wir nun komplett sind.

Darüber hinaus wurden die Vorbereitungen für den Bau eines Spielplatzes für die Kinder getroffen. Problematisch an der Planung war, dem kenianischen Bauherren zu vermitteln, wie ein solcher ungefähr auszusehen hat. Spielplätze gibt es hier nämlich so gut wie gar nicht.

Letztendlich begaben wir uns in das nächstgrößere Städtchen namens Ukunda, um Plakate für unseren Tiwi-Ndogo-Cup 2017 unter das Volk zu bringen. Das sorgte für positive Irritationen bei den Kenianern. 😅

Und morgen ist es endlich soweit: der dritte Tiwi-Ndogo-Cup steigt. Und wir haben sooo eine Lust darauf, dass uns hier echt mal die Worte fehlen! 😁Wir werden euch dann berichten … 💪


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